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Nach 1945 wurden vom sowjetischen NKWD, oftmals ohne Klärung der Schuldfrage und ohne Kontakt zu den Angehörigen, ca. 22.000 regimefeindliche Personen aus ganz Deutschland interniert, von denen etwa 7000 die unmenschlichen Bedingungen nicht überlebten. Für sie wurde auf dem Gelände der Massengräber eine eindrucksvolle Gedenkstätte errichtet.

Mitarbeiter der „Initiativgruppe Lager Mühlberg e.V. aus Mühlberg und ein Zeitzeuge berichteten  Schülern über die menschenunwürdige Unterbringung und Versorgung im Lager und den verzweifelten Kampf gegen Hunger und Krankheiten.   Besonders beeindruckend  waren die Ausführungen des Zeitzeugen Herrn Eberhard Hoffmann, der als 17jähriger nach Mühlberg kam. 

Sichtlich bewegt von dem Gehörten und Gesehenen legten Vertreter aller vier Klassen des Abiturjahrgangs 2017 an der Gedenkstätte am Hochkreuz symbolisch vier rote Rosen nieder.

Der Schülersprecher Paul Schmidtke erinnerte daran, dass es auch in der heutigen Zeit wichtig ist, sich für Freiheit und Demokratie einzusetzen und gegen das Vergessen von Unrecht einzutreten.

G. Böhme und S. Wolfframm