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Israel anders kennen lernen“ - Ein Tag in Berlin

Am 29.11.2018 fuhren die 15 Jugendlichen, die 2019 zum Jugendaustausch nach Israel fliegen werden,  mit ihren  2 begleitenden Lehrerinnen zum  Israel-Tag nach Berlin. Dieser  fand unter dem Motto „Israel anders kennenlernen“ jetzt schon zum dritten Mal im  FEZ statt. Mit der Unterstützung des Landkreises Elbe-Elster waren wir eine von zehn   teilnehmenden Einrichtungen aus Berlin-Brandenburg. Vor der Begrüßung in dem 500-Personen-Saal gab es verschiedene Filme über die Kultur, die Geschichte und das Alltagsleben in Israel zu sehen. Danach wurden wir als Teilnehmer u. a. durch den Gesandten Botschaftsrat, Herrn Rogel Rachmann, und den Staatssekretär aus dem Bildungsministerium, Herr Drescher, sowie den Geschäftsführer des FEZ begrüßt.

In 2 von 10 möglichen Workshops, die jeder nach seinen Interessen ausgesucht hatte, beschäftigten wir uns mit dem „Real live in Israel“.

So war z.B. mein erster Workshop „Israel – die einzige Demokratie im Nahen Osten“. Dort wurde zuerst geklärt, wo sich der Nahe Osten befindet und was Demokratie bedeutet. Außerdem wurden uns Ausschnitte einer Dokumentation gezeigt, welche die 70-jährige Geschichte Israels zusammenfasste. Wir erarbeiteten uns in einer Quellenarbeit Wissen über die Gründung des israelischen Staates, den UN-Teilungsplan und den arabisch-israelischen Krieg. In anderen Veranstaltungen an diesem Tag bereiteten wir Hummus, Sesamsoße oder Shakshuka zu, erlernten die Grundlagen von Krav Maga (ein Selbstverteidigungssystem) oder beschäftigten uns mit der Sicherheitspolitik des Staates sowie seiner Entwicklung zur High-Tech-Nation.

In der Mittagspause mit frischem landestypischem Essen diskutierten wir in unserer Teilnehmerrunde intensiv über die Inhalte der besuchten Workshops. Man merkte - auch in der Abschlussrunde im großen Hörsaal - sehr genau,  wer sich bereits mit dem Thema „Israel“ auseinandergesetzt hat. Wir waren froh, dass wir uns eine ganze Menge Kenntnisse angeeignet hatten.

Sehr bedeutungsvoll fanden wir  die Möglichkeit, Fragen an den Israelischen Botschafter Jeremy Issacharoff und an Thomas Kralinski, Staatssekretär und Bevollmächtigter des Landes Brandenburg beim Bund zu stellen. Wir Schüler nutzten diese Chance und informierten uns aus erster Hand  über Wirtschaft, Chancengleichheit, die Beziehungen zwischen  Israel und Palästina, die Rolle der Frauen in Israel und natürlich auch weiterhin  zur Geschichte des Landes.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es ein interessanter und lehrreicher Tag für Lehrer und Schüler war und ein weiterer wichtiger Baustein zur Vorbereitung des Austausches 2019. 

Tamara Bartsch

(Schülerin Klasse 12)