„Alter(n) in Brandenburg – Wie leben hochaltrige Menschen 90+?“

Mit dieser, für junge Menschen oft sehr fernen, Frage beschäftigten sich am 21. August die zwei Sozialwesenklassen des Jahrgangs 12 am Beruflichen Gymnasium Falkenberg. Dazu besuchten sie die gleichnamige, vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg (MASGF) geförderte Ausstellung in der Herzberger Stadtkirche.

Ergänzt wurde der vom Pflegestützpunkt des Landkreises Elbe-Elster organisierte Begegnungstag durch eine kurze Kirchenführung unter dem Aspekt des Alters im Kirchenleben und durch den Film „Der Himmel kann warten“. Darin geht es humorvoll und gleichzeitig ernst um die berechtigten Ansprüche bejahrter Menschen an die Gestaltung ihres Lebensabends. Unumstrittener Höhepunkt des Tages war die abschließende Podiumsdiskussion mit vier hochinteressanten alten Menschen unter der Leitung der Historikerin und Fotografin Marion Schütt, welche für die Wanderausstellung verantwortlich ist. Gespannt folgten die Jugendlichen den Berichten zu Biografien und den Antworten auf ihre aus dem Publikum gestellten Fragen. Viele der zum Teil mit Beifall gewürdigten Aussagen hatten den Charakter von Leitsätzen für ihre Zukunft. Im Rückblick bedauerten die Schülerinnen und Schüler die Kürze der Diskussion und bekräftigten die Idee des Tages, die Wertschätzung und den Austausch der Generationen zu fördern. Welchen hohen Stellenwert der Gedanke im Landkreis hat, zeigte sich in der Teilnahme des Landrates, Herrn Christian Heinrich-Jaschinski an der Podiumsdiskussion. Wir danken Frau Gundermann vom Pflegestützpunkt und Frau Jahnke, der Jugendkoordinatorin der Stadt Falkenberg, für die Organisation und Unterstützung des Projekttages.

G. Gesper

Abteilungsleiter