Die Tour begann im beeindruckenden Ringwalzwerk, wo wir die Herstellung von Radreifen für Schienenfahrzeuge beobachteten. Besonders faszinierend war es, den Prozess des Lochens und Aufweitens der Radreifen mitzuerleben. Im Stahlwerk erlebten wir die Hitze des Ofens und das Einschmelzen von Altmetall, ergänzt durch Legierungselemente. In der Vergüterei sahen wir, wie Bauteile gehärtet und vergütet werden, und lernten die Bedeutung der Wärmebehandlung für die Festigkeit der Werkstücke kennen.

In der Schmiede beeindruckte uns die 6000 Tonnen-Presse, die mit Wasser als Hydraulikflüssigkeit betrieben wird. Wir sahen, wie Stabstahl durch die mächtige Presse geformt wurde. Das Werkstofflabor bot uns Einblicke in die Qualitätskontrolle durch Zug- und Kerbschlagbiegeversuche. Es war spannend zu sehen, wie Proben bearbeitet und geprüft werden, um sicherzustellen, dass sie die gewünschten Eigenschaften erfüllen.

Zum Abschluss besuchten wir den Bereich der Zerspanung, wo wir riesige Drehmaschinen und die Endfertigung mit CNC-Maschinen sahen. Die abschließende Qualitätskontrolle durch Ultraschalluntersuchungen verdeutlichte uns die Präzision und Sorgfalt, die in jedem Schritt der Produktion notwendig sind.

Die Exkursion zum Schmiedewerke Gröditz war lehrreich und beeindruckend. Wir haben nicht nur viel über die verschiedenen Prozesse der Metallverarbeitung gelernt, sondern auch einen tiefen Einblick in die Praxis erhalten. Besonders beeindruckend waren die Größe und technische Komplexität der Anlagen. Wir danken Herrn Donat herzlich für die informative Führung und die interessanten Einblicke in den Arbeitsalltag des Schmiedewerkes.