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Am nächsten Tag wurde die erste Gruppe zum Brötchenholen geschickt. Nach dem Frühstück wurden Elektroniker und Metaller aufgeteilt.

Die Elektroniker besuchten das erste Mal die italienische Austauschschule.. Hier warteten bereits 14 italienische Berufsschüler auf uns um mit dem Projekt MarcoTracker zu beginnen. Ziel ist es, ein selbstgesteuertes Auto herzustellen.

Die Metaller waren für die Produktion eines Geländers zuständig, welches im anliegenden Dorf angebracht wurde. Zunächst wurde geplant, vermessen und Material transportiert. Am zweiten Tag ging die Gruppe der Metaller an Sägearbeiten, um die Streben zu zuschneiden. Nach dem Entgraten wurden die Zerspaner von den Industriemechanikern in das Schweißen eingeführt. Erste Probearbeiten mit Elektroden und MAG-Geräten lieferten uns einen Einblick in das Schweißen. Die späteren Schweißarbeiten am Geländer wurden allerdings von den Industriemechanikern ausgeführt.

Am Wochenende war es dann soweit, wir fuhren nach Monaco, die Stadt der superreichen. Besichtigt wurden unter anderem: der Jachthafen, der Palast des Fürsten und auch das Spielcasino auf dem Monte Carlo in dem wir den ein oder anderen Euro verloren. Den Sonntag gingen wir ruhig an. Einige angelten nach Tintenfischen im Hafenbecken von Imperia, andere verbrachten den Tag am Strand bei Kaffee und Croissants.

In der zweiten Woche wurden die Projekte fertig gestellt. Zugegeben standen die Elektroniker ein wenig unter Zeitdruck. Dennoch lief alles planmäßig ab. Am Mittwoch wurde das fertig gestellte Geländer an den Bürgermeister der Gemeinde Imperia übergeben und auch das Projekt der Elektroniker wurde erfolgreich abgeschlossen. Gefeiert wurde das Ganze in einer Gaststätte in Imperia, in die wir großzügiger Weise von der italienischen Schulleitung eingeladen wurden. Donnerstag war unser letzter Tag des Austauschs, den wir in den Bergen verbrachten.

Geschrieben von Marcus Drechsler EGS16