Anmeldung

Dann war er endlich da, der Tag welcher so viel Arbeit und Zeit abverlangte. Um 14.30 Uhr wurden die großen Türen geöffnet und alle Gäste herzlich empfangen. Die Gästeliste war gefüllt von ehemaligen Lehrern, Kollegen, Landratsmitgliedern und Mitarbeitern des Stadtarchivs. Jede Einladung wurde von Hand selbst hergestellt, in jeder steckte viel Herz, was dafür sorgte, das über die Hälfte aller Einladungen freudig angenommen wurden.

Gestartet wurde wie bereits erwähnt 15 Uhr mit einer kurzen Rede von Luisa Jäckel und Jasmin Knop, während die anderen zwei bei der Vorbereitung des Folgenden waren. Das Programm nahm fast eine Stunde ein – eine Stunde voller Musik und Gesang, dargeboten von jetzigen und ehemaligen Schülern des OSZ  und unterstützt durch die Musiklehrerin, Frau Bayer. Sie umrahmten die  Reden  von Herrn Gesper und unserem Landrat, Herrn Heinrich-Jaschinski, die einen interessanten und teils amüsanten Blick in die Vergangenheit und Gegenwart der Schule warfen.

Das Ende des Programms leitete jedoch nicht wie üblich das Ende des Nachmittags ein. Alle Gäste waren herzlich zu Kaffee und Kuchen eingeladen, welcher bereits im Foyer aufgebaut war. Weiterhin erstellten die Schülerinnen in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Falkenberg „Zeittafeln“, auf denen man Fotos aus der Schulgeschichte ansehen konnte. Nachdem alle versorgt waren, bot sich ein wahrhaft schöner Anblick. Ehemalige Kollegen fanden zusammen. Menschen, die sich bereits viele Jahre nicht mehr gesehen, teilweise aus den Augen verloren hatten, unterhielten sich voller Freude. Man tauschte die neuesten Ereignisse aus und schwelgte zusammen in Erinnerung, dies war auch das Ziel des Ganzen. Den Schülerinnen war klar, die Schule wird nicht nur durch Technik oder eine neue Wandfarbe definiert, sondern durch die Menschen, die in der Schule arbeiten. Deshalb sollte der Nachmittag vor allem eines sein: ein Wiedersehen und eine Zusammenkunft von Kollegen. Denn Kollegen sind nicht nur Menschen, die sich hin und wieder im Flur über den Weg laufen. Wenn man über Jahre zusammen arbeitet und lebt, entwickeln sich Freundschaften fürs Leben, auch wenn man seine Freunde irgendwann nicht mehr täglich sieht.

Abgerundet wurde alles durch kurze Führungen durch das Schulgebäude, durchgeführt und geleitet von Nina Fechner und Patricia Pierdel, um die maßgeblichen Veränderungen aufzuzeigen. Mit positivem Feedback, einem vollen Magen und einem Lächeln verließen gegen 17 Uhr die letzten Gäste das Gebäude, und die Mädchen konnten sich freuen, das Ziel war erreicht.

Leider konnten  nicht alle Eingeladenen teilnehmen. Dafür gibt es jedoch glücklicherweise eine einfache Lösung. Im kommenden Jahr findet am 24. Februar der Tag der offenen Tür am OSZ Falkenberg statt. Dort wird es einen Stand passend zur Veranstaltung geben, wo auch noch einmal die „Zeittafeln“ ausgestellt sind. Wer jetzt also interessiert ist, etwas über die Vergangenheit der Schule zu erfahren, ist herzlich eingeladen, uns in der Schule zu besuchen.

Wir wünschen unserer Schule noch weitere 40 Jahre voller Innovation, Veränderung und engagierten Pädagogen und danken noch einmal allen Unterstützern. 

Jasmin Knop