Am 30. Januar 2026 unternahm die Klasse IM23b eine spannende Exkursion zu den
Mannesmann Röhrenwerken in Zeithain. Ziel des Besuchs war es, einen praktischen
Einblick in die industrielle Herstellung nahtloser Stahlrohre zu gewinnen und die im
Unterricht behandelten Inhalte zu vertiefen.
Empfang und Sicherheitsunterweisung
Der Tag begann um 9 Uhr am Werkstor, wo wir herzlich empfangen wurden. Nach einer
wichtigen Sicherheitsunterweisung wurden wir in das Bürogebäude geleitet, wo uns der
grundlegende Herstellungsprozess der Rohre erklärt wurde. Diese Einführung war
äußerst hilfreich, um ein besseres Verständnis für die folgenden Schritte in der
Produktion zu erlangen.
Der Herstellungsprozess
Der Prozess zur Herstellung eines nahtlosen Rohres umfasst mehrere Schritte:
1. Zurechtsägen des Rohmaterials: Das zylindrische Rohmaterial, auch Riegel
genannt, wird auf die benötigte Länge gesägt.
2. Erwärmung: Die gesägten Blöcke werden in einem Drehherdofen auf bis zu 1300
°C erhitzt, um die Festigkeit zu senken und das Umformen zu erleichtern.
3. Erzeugung eines Hohlblocks: Im Schrägwalzwerk wird ein Dorn in den
glühenden Block gestoßen, wodurch ein Hohlblock entsteht.
4. Umformung: Der Hohlblock durchläuft verschiedene Walzverfahren, um auf den
gewünschten Außendurchmesser gewalzt und in die Länge gezogen zu werden.
Besonders beeindruckend ist die Rohrstoßbank, die eine zentrale Rolle im
Umformprozess spielt. Hier wird der Hohlblock mit einem Dorn weiter bearbeitet,
um die gewünschten Maße zu erreichen.
5. Abkühlung und Prüfung: Nach der Umformung werden die Rohre auf einem
Kühlbett abgekühlt und auf ihre Eigenschaften geprüft, um höchste Qualität
sicherzustellen.
Die Werkstoffprüfung ist ein zentraler Bestandteil des Produktionsprozesses. Sie
gewährleistet, dass die Rohre den hohen Anforderungen der Automobil- und
Maschinenbauindustrie entsprechen.
Beeindruckende Einblicke
Die Exkursion gab uns nicht nur einen umfassenden Einblick in die technischen Abläufe,
sondern auch in die moderne Technologie, die in der Produktion eingesetzt wird. Zudem
erfuhren wir von den Investitionen des Unternehmens in moderne Technologien und
Automatisierungssysteme, die eine präzise und sichere Produktion gewährleisten.
Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung der verschiedenen Arbeitsbereiche,
darunter die Hydraulikabteilung und die Werkstatt zur Qualitätssicherung. Hier konnten
wir sehen, wie wichtig präzise Wartung und regelmäßige Prüfungen sind, um einen
reibungslosen Produktionsablauf zu gewährleisten.
Fazit
Die Exkursion zum Mannesmann Röhrenwerk war eine wertvolle Ergänzung zu unserem
Unterricht. Sie vermittelte uns nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praktische
Einblicke in die industrielle Fertigung und die Bedeutung von Teamarbeit, technischen
Kenntnissen und sorgfältigem Arbeiten. Die gewonnenen Eindrücke werden uns
sicherlich in unserem beruflichen Alltag begleiten.
Wir bedanken uns bei den Verantwortlichen des Werkes für die informative Führung und
hoffen, dass auch zukünftige Klassen die Möglichkeit haben werden, diese faszinierende
Welt der Stahlrohrproduktion zu erleben.
geschrieben als Zusammenfassung aller Einzelartikel der IM23B

Exkursion zur Applus IMA in Dresden
Am 27. November 2025 besuchten wir, die Klasse IM23A, die Firma Applus IMA in Dresden. Diese Exkursion bot uns spannende und erkenntnisreiche Einblicke in die vielfältigen Tätigkeitsbereiche eines Industriemechanikers.
Zu Beginn des Besuchs erhielten wir eine umfassende Präsentation von Herrn Heiko Below, die uns die Firmengeschichte und deren Prüftechniken näherbrachte. Die IMA ist in verschiedenen Bereichen tätig, darunter die Luft- und Raumfahrt, die Automobilindustrie und die Medizintechnik. Besonders beeindruckend war der Rundgang durch die Werkshallen, wo wir live erleben konnten, wie Prüfstände für unterschiedliche Komponenten aufgebaut und genutzt werden.
Ein faszinierendes Beispiel war die Prüfung von Flugzeugflügeln. Hierbei werden Schwingungen, Belastungen und die Lebensdauer der Bauteile getestet. Wir sahen auch, wie ein Bahnwagonabteil auf seine Ausdehnung getestet wurde, wobei Elektro-Sensoren und Hydraulikzylinder zum Einsatz kamen, um realistische Lasten zu simulieren. Diese Prüfungen sind entscheidend, um die Sicherheit und Qualität technischer Produkte zu gewährleisten.

Ein weiterer wichtiger Aspekt, den wir gelernt haben, ist die Bedeutung der Werkstoffprüfung. Sie ermöglicht die frühzeitige Erkennung von Fehlern und Schwachstellen, was Unfälle und teure Reklamationen verhindern kann. Besonders eindrucksvoll war die Erkenntnis, dass die IMA bei der Prüfung von Prothesen und anderen medizinischen Geräten höchste Genauigkeit anwendet, da hier oft Menschenleben auf dem Spiel stehen.
Insgesamt war unser Besuch bei Applus IMA nicht nur lehrreich, sondern auch sehr unterhaltsam. Wir bedanken uns herzlich bei Frau Leuner und Herrn Below sowie dem gesamten Team für die informative und spannende Führung. Diese Exkursion ist jedem zu empfehlen, der sich für Technik und die Arbeit eines Industriemechanikers interessiert.
IM23 A

Am 19. Juni 2025 unternahm die Klasse IM22a eine schöne Fahrradtour rund um den Senftenberger See. Für die Tour standen zwei Fahrräder zur Verfügung, jeweils für sechs Personen, sodass alle gemeinsam unterwegs sein konnten.
Während der Fahrt gab es mehrere Pausen, in denen sportliche Aktivitäten wie Volleyballspielen für Spaß und Abwechslung sorgten. Ein besonderes Highlight waren auch die technischen Sehenswürdigkeiten, wie der Aussichtsturm „Rostiger Nagel“ und der Aussichtsturm Senftenberger See, die den Tag noch interessanter machten.
Zum Abschluss haben sich alle im Imbiss „Südsee“ getroffen, um den Tag bei einem leckeren Snack ausklingen zu lassen. Es war ein gelungener Tag voller Bewegung, Spaß und spannender Entdeckungen!
S. Gellert
Am 25.09.2024 fand in Cottbus ganztägig das Fußballturnier der beruflichen Schulen des Landes Brandenburg um den Pokal des MBJS statt. Unsere Mannschaft hatte das klare Ziel, den Pokal wieder nach Elsterwerda zu holen. Durch kurzfristige Absagen und zum Teil hochkarätige Gegner schien dieses Unterfangen jedoch fast unmöglich.
Mit einem 2:2 zum Auftakt gegen Potsdam starteten wir dann auch recht holprig in das Turnier. Nach einigen taktischen Umstellungen steigerte sich die Mannschaft und spielte sich phasenweise in einen Rausch. Nacheinander wurden das OSZ II Spree-Neiße mit 2.0, das OSZ Lausitz/Schwarzheide mit 3:0 sowie das OSZ i Spree-Neiße mit 5.0 abgefertigt. Lohn war der verdiente Gruppensieg.
Im Halbfinale gegen das OSZ Frankfurt/Oder und im Finale gegen den Pokalverteidiger OSZ I Barnim hatten wir dann auch etwas Glück und konnten uns Dank unseres überragenden Keepers Kimi Stock jeweils im 9m-Schießen durchsetzen.
Da es bereits der 3. Sieg in den vergangenen vier Jahren war, bleibt der Pokal nun dauerhaft bei uns.
Mein Dank gilt allen Beteiligten für die hervorragenden Leistungen und die außergewöhnliche Einsatzbereitschaft für unsere Schule. Aus einer überragenden Mannschaft, möchte ich an dieser Stelle neben unserem Torwart Kimi Stock auch unsere Tormaschine Ricardo Kindler hervorheben, der 11 unserer insgesamt 14 Tore beigesteuert hat.
Dabei waren: Kimi Stock IM21, Marcel Thieme EBT23b, Paul Jech EEG23, Patrick Rau IM23, Fabrice Tredrup IM22b, Ricardo Kindler MB21, Kevin Joost ZM22, Ben Kutscher LMT22a sowie Hendrik Siems EEG23
Jörg Handrick
Sportlehrer
OSZ EE

Auch in diesem Jahr sind die fünften Klassen der „Friedrich-Starke“ Grundschule Elsterwerda in der Abteilung 5 zu Besuch.
In zwei Projekttagen gestalten die Grundschüler/innen ein Fliesenmotiv. Die Motive wurden an der Grundschule im Vorfeld gestaltet. Mit der Unterstützung der Fachpraktiker Maler und Lackierer werden Motive übertragen, Fliesen zerkleinert und die Motive aufgeklebt.

Die Hauswirtschafterinnen backen und verzieren Weihnachtsplätzchen. Die Teige wurden fleißig vorbereitet. Jeder Schüler/in kann eine Kuchenblech ausstechen und im Anschluss selbst verzieren.
Vielen Dank an die fleißigen Helfer/innen in der Umsetzung und Organisation des Projektes.
