Anmeldung

Starker Jahrgang am Beruflichen Gymnasium

Die über einhundert Schülerinnen und Schüler der neuen 11. Klassen wurden am 02. September mit einer Feierstunde in der Aula begrüßt. Bereits zum vierten Mal reichten die 200 Plätze der Aula nicht aus. Begleitet von Interpretationen, ausgewählt und präsentiert von Schülerinnen und Schülern des Musikkurses 12 und 13, wurden den Neuen ihre Lehrer vorgestellt. Sie trugen sich in das Abteilungsbuch ein, erfuhren ihre Klassenzuordnung und erhielten  Informationen über ihre weitere Schullaufbahn. Auch in diesem Schuljahr werden die bekannten Schwerpunkte Sozialwesen, Wirtschaftswissenschaften und allgemeines Abitur weiter geführt. Auf Grund der stabil hohen Anmeldezahlen und der Nachfrage geht wiederum eine zweite Klasse der Fachrichtung Sozialwesen an den Start. Besondere Freude bereitet der erneute Zuwachs im Lehrerkollegium. Eine weitere junge Frau und ein Referendar nahmen ihren Dienst im Beruflichen Gymnasium auf.

Dialog P und Überschläge

Mit gleich zwei speziellen Aktionen gingen die Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums Falkenberg am Donnerstag, dem 12. Mai über den normalen Unterricht hinaus.
Da unsere Schule bereits sehr oft im Landtag zu Gast war, erwies es sich als naheliegend, einen Gegenbesuch unserer Volksvertreter zu organisieren. Gleich fünf von ihnen folgten im Rahmen der Initiative DIALOG P der Einladung der Klasse BG15b (Sozialwesen) und ihrer Fachlehrerin für Politische Bildung Frau Angela Unger. Sorgfältig vom ganzen Kurs vorbereitet und souverän moderiert von Lukas Schulze stellten sich Diana Bader (DIE LINKE), Rainer Genilke (CDU), Barbara Hackenschmidt (SPD), Sven Schröder (AfD) und Iris Schülzke (BVB, Freie Wähler) dem politischen Dialog mit den Arbeitsgruppen der Schüler. Zu Fragen wie finanzielle Unterstützung für Abiturienten, Vorgaben für Schulessen, Ersatzfeiertage und Legalisierung von Cannabis prallten die Argumente in der Debatte aufeinander. Interessant dabei für alle Beteiligten, wie vielfältig die Positionen belegt werden können. Fazit: Wir sind oft näher an Mitbestimmung in der Politik, als wir glauben.

Wie kommt der Zucker auf den Tisch?


Eine Antwort auf diese Frage erhielten die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Chemie des Beruflichen Gymnasiums bei ihrer Exkursion in die Zuckerfabrik Brottewitz. Dort hatte vor wenigen Wochen die diesjährige Rübenkampagne begonnen. Herr Roland informierte zunächst über das Unternehmen „Südzucker AG“, bevor dann alle dem Weg der Zuckerrübe folgten.
Es waren insbesondere die technologischen Abläufe im Betrieb, die das Thema „Zucker“ von einer ganz anderen Richtung interessant machten. Schritt für Schritt verwandelte sich die Zuckerrübe über Rübenschnitzel, Dünn- und Dicksaft bis zum weißen Zuckerkristall, der dann abgefüllt in 50-kg-Säcken die Reise zu den Verbrauchern antreten kann.
Die Schülerinnen und Schüler aus Falkenberg danken den Mitarbeitern der Zuckerfabrik Brottewitz für die gelungene Fachexkursion
LK Chemie des Berufl. Gymnasiums Falkenberg 

Am Beruflichen Gymnasium in Falkenberg kommen die Schauspieler immer häufiger zu den Schülern als umgekehrt. Wie gut sich die Bühne unserer Aula als Theater eignet haben wir mehrfach erlebt. Noch im alten Jahr gab es das Zwei-Personen-Stück "Romeo added Julia". Darüber berichtet Martin Horn, Schüler des Jahrgangs 11, ausführlich auf unserer Abteilungsseite. Ganz frisch ist noch der Eindruck von Lessings "Nathan der Weise". Dieses alte und doch so aktuelle Stück gab eine schweizerische Theatergruppe. Dazu auch die Szenenfotos.

 

 

Aufführung des Theaterstückes Romeo added Julia im Oberstufenzentrum Falkenberg

Am 14. Dezember 2012 erlebten die Schüler der 11. Klassen des OSZ Elbe-Elster in Falkenberg einen etwas anderen Deutschunterricht. Wir schauten uns die Vorstellung des Theaterstücks „Romeo added Julia“ im OSZ an, wo uns zwei Schauspieler etwas vorführten. Die Aufführung bestand aus alltäglichen und zum Nachdenken anregenden Szenen aus dem Leben von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Die Geschichte spielt in der heutigen Zeit in einer Großstadt und beginnt mit einer Anmeldung in einem sozialen Netzwerk. Romeo, der junge Mann in dieser Geschichte, ist arbeitslos, bezieht Hartz IV, konsumiert viel Alkohol und verbringt sein Leben nur mit Computerspielen und in sozialen Netzwerken. Er meldet sich mit falschen Angaben in einem sozialen Netzwerk an um sein wahres, für sich selbst schreckliches Ich vor der Außenwelt zu verbergen. Einige Tage nach der Anmeldung wird er auf die Studentin Julia aufmerksam. Julia ist jung, hübsch und alles in allem eine Frau, welche sich keinesfalls in einen jungen Mann wie Romeo verlieben würde. Auch sie stöbert gern täglich in sozialen Netzwerken und macht sich keine Gedanken über eventuelle Folgen ihres Verhaltens. Nach einiger Zeit lernen sie sich über das Internet kennen und kommen sich von Nachricht zu Nachricht immer näher. Romeo spielt Julia vor, dass er ein reicher Unternehmer ist und Julia, naiv wie sie leider ist, verliebt sich in ihn, schickt ihm freizügige Fotos und schüttet diesem Fremdem, den sie denkt zu kennen ihr Herz aus. Es dauert nicht lange und Romeo erfährt wo Julia wohnt. Es ist ein großer Schreck für Julia, als sie plötzlich ihren angeblichen Traummann zu Gesicht bekommt, doch die Folgen ihres Handelns sind nicht mehr aufzuhalten. Romeo versucht sich zu rechtfertigen, doch kaum hat er Julia umarmt lässt er nicht mehr von ihr ab, vergewaltigt sie und bringt sie durch diese Tat um.

Ich war von dem Stück sehr positiv angetan. Die Aussageabsicht des Stückes ist eindeutig. Es warnt vor Gefahren im Internet wie Datenmissbrauch, Cybermobbing und dadurch resultierende Verbrechen, welche heutzutage keine Seltenheit sind. Das Stück regt zum Überdenken der eigenen Gewohnheiten an. Es wird an die Zuschauer appelliert vernünftiger und umsichtiger mit den eigenen Daten im Internet umzugehen. Ich selbst gehe nun mit ganz anderen Augen durch die Welt und habe mir vorgenommen etwas vorsichtiger in Bezug auf Medien und Internet zu sein.

Durch die einfache Gestaltung des Stückes mit Musik und realitätsnahen, einfachen Kostümen und Requisiten wirkt die Aufführung sehr interessant und alltäglich, außerdem wirkten dadurch die Charaktere sehr echt.

Kurzum kann ich sagen, dass diese Unterrichtsstunde viel Spaß gemacht, jedoch uns Schülern gezeigt hat, dass wir uns vorsehen müssen vor den Gefahren der Konsumgesellschaft. Ich hoffe es bekommen noch mehr Klassen die Chance diese Aufführung mitzuerleben und gewinnen genauso viele Erkenntnisse, aber haben auch etwas zu schmunzeln, wie meine Mitschüler und ich.