Gelungener Start am Beruflichen Gymnasium

Die mehr als neunzig Schülerinnen und Schüler der neuen 11. Klassen wurden am 3. August mit einer Feierstunde in der Aula begrüßt. Bereits zum fünften Mal reichten die 200 Plätze der Aula nicht aus. Begleitet von Interpretationen, ausgewählt und präsentiert von Schülerinnen und Schülern der Musikkurse 12 und 13, wurden den Neuen ihre Lehrer vorgestellt. Sie trugen sich in das Abteilungsbuch ein, erfuhren ihre Klassenzuordnung und erhielten  Informationen über ihre weitere Schullaufbahn. Wie in den vergangenen Schuljahren werden die bekannten Schwerpunkte Sozialwesen, Wirtschaftswissenschaften und allgemeines Abitur weiter geführt. Auf Grund der stabil hohen Anmeldezahlen und der Nachfrage gibt es eine zweite Klasse der Fachrichtung Sozialwesen.

„Alter(n) in Brandenburg – Wie leben hochaltrige Menschen 90+?“

Mit dieser, für junge Menschen oft sehr fernen, Frage beschäftigten sich am 21. August die zwei Sozialwesenklassen des Jahrgangs 12 am Beruflichen Gymnasium Falkenberg. Dazu besuchten sie die gleichnamige, vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg (MASGF) geförderte Ausstellung in der Herzberger Stadtkirche.

Ergänzt wurde der vom Pflegestützpunkt des Landkreises Elbe-Elster organisierte Begegnungstag durch eine kurze Kirchenführung unter dem Aspekt des Alters im Kirchenleben und durch den Film „Der Himmel kann warten“. Darin geht es humorvoll und gleichzeitig ernst um die berechtigten Ansprüche bejahrter Menschen an die Gestaltung ihres Lebensabends. Unumstrittener Höhepunkt des Tages war die abschließende Podiumsdiskussion mit vier hochinteressanten alten Menschen unter der Leitung der Historikerin und Fotografin Marion Schütt, welche für die Wanderausstellung verantwortlich ist.

Jugendaustausch Israel – Deutschland „Aus der Geschichte lernen – die Zukunft gestalten“

Die „Ladeanzeige“ unseres Austauschs zeigt jetzt 50 Prozent an!

 Am siebenten April verließen 15 Schüler und Schülerinnen und zwei ihrer Lehrerinnen den Schönefelder Flughafen mit dem Ziel Tel-Aviv, Israel. Wir durften eine Woche lang Land und Leute erleben. Unser Fazit: Wir kommen wieder. Ob zusammen oder alleine steht in den Sternen, aber der Plan ist klar: wir sind verliebt.

In sieben Tagen sahen wir viele Facetten des Landes. Wir trafen einen Beduinen, im „Nokdim Village“, der uns seine Wüsten-Lebenswelt zeigte. Wir sind auf Dromedaren geritten, auf dem Toten Meer getrieben, durch Jerusalem gelaufen, besichtigten Masada und die  Wasserfälle von Ein Gedi, mitten in der Wüste. Eine Oase der Ruhe. Wir haben in Yad Vashem geweint und beim Karaoke Abend gelacht. Wir haben Kinderspiele gespielt, am Lagerfeuer Marshmallows gegrillt und letztlich sind wir zusammengewachsen. 15 Deutsche und 16 Israelis, die in einer Woche zu Freunden geworden sind und mehr gesehen und gelernt haben, als sonst in einem Jahr.